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Stich der Kriebelmücke  Stich der Kriebelmücke beim Pferd

Als Auslöser für das Sommerekzem gilt der "Stich" der Kriebelmücke. Im Gegensatz zu den Stechmücken, die mit einem Stechrüssel Blut saugen, raspeln sich die winzigen Kriebelmücken (im Volksmund auch Kribbelmücken) mit ihren relativ groben Mundwerkzeugen regelrecht durch die Oberfläche der Pferdehaut. Aus den Wunden lecken sie ihre Blutmahlzeit.

Kriebelmücken sind Poolsauger denn sie beißen tiefe Wunden in den Tierrücken. Das Speichelsekret der Kriebelmücken enthält Blutverdünner und Blutgerinnungshemmer so dass sich das Blut in der tiefen Wunde (Pool) sammeln und von der Kriebelmücke getrunken werden kann.

In unseren Regionen gibt es bis zu 50 verschiedene Arten von Kriebelmücken die bis zu ca. 5mm groß sind. Gerade in der Brutzeit benötigen Kriebelmückenweibchen sehr viel Blut und sind biologisch voll darauf fokussiert diesen Blutdurst zu stillen. Das benötigte Blut wird durch den "Stich der Kriebelmücke", zum Leidwesen der Pferdebesitzer sehr oft bei Pferden abgesaugt worauf oft das Sommerekzem entsteht.

Bei der Jagd nach Pferdeblut liebt die Kriebelmücke feuchte Jagdgebiete wie Bachläufe, Tümpel und feuchte Weiden. Große Schwärme von Kriebelmücken erzeugen sogar manchmal eine große Panik bei Pferden.

Der Anflug der Kriebelmücken erfolgt in der Regel am Vormittag oder am späten Nachmittag. Bei schwülwarmen Wetter sind die Kriebelmücken besonders aktiv.

Der Anflug wird über den Geruchsinn der Insekten gesteuert, wobei der Körper bzw. Schweißgeruch eine große Rolle spielt. Im Gegensatz zu Stechmücken treten Kriebelmücken nur im Freien auf. In Ställen und Wohnungen sind sie praktisch nie zu finden.

 

Der Kriebelmückenstich  Was löst der Stich der Kriebelmücke aus?

Der Biss/Stich der Kriebelmücken ist sehr schmerzhaft und führt meist zu offenen Wunden. Mit dem Stich bzw. dem Biss bringt die Kriebelmücke ein Speichelsekret in die Wunde ein. Dieses Speichelsekret verdünnt das Blut und vermindert die Blutgerinnung.

Beim befallenen Tier wird eine körpereigene Abwehrreaktion ausgelöst.

Der angegriffene Körper setzt zur Abwehr körpereigenes Histamin frei, um die schädlichen Fremdstoffe der Kriebelmücke am Eindringen zu hindern. Das Histamin reizt die Nervenenden, lässt das Gewebe anschwellen, löst einen starken Juckreiz aus und führt letztendlich zu einer Entzündung der Wunde.

Das Abheilen der Wunde, wird durch das Speichelsekret der Kriebelmücken, das immer wieder in die offenen Wunden gelangt, verhindert. Der Angriff der Kriebelmücken folgt in der Regel in Schwärmen. Beliebtestes Ziel beim Pferd sind die Innenseiten der Oberschenkel, die Schweifrübe, die Bauchnaht oder der Mähnenkamm. Das Pferd, der Ekzemer entwickelt einen starken Drang zum Scheuern. Durch das Scheuern fallen Haare aus und es können sich offene, eitrige Stellen (Sommerekzem) bilden.

Durch die offene Wunde, dem Sommerekzem, werden noch mehr Kriebelmücken und Stechmücken angezogen die das Ekzem verschlimmern.

 

Anti Kriebelmücke  Den Stich der Kriebelmücke verhindern (Anflugstopp)?

Um den Stich/Biss der Kriebelmücke verhindern zu können, muss man bereits den "Anflug der Kriebelmücken stoppen". Den Anflug der Kriebelmücken zuverlässig stoppen bedeutet, die allergische Reaktion und damit das Sommerekzem des Tieres zu verhindern!

Der Anflug der Kriebelmücken auf Pferde und damit der Biss/Stich der Kriebelmücke, kann mit einem speziell für Kriebelmücken und Gnitzen entwickelten Pheromon, gestoppt werden.

Pheromone sind Semiochemikalien (normalerweise Drüsensekrete) die zur Kommunikation zwischen Individuen einer Art (hier speziell die Kriebelmücken) genutzt werden. Dieses spezielle Pheromon ist ein biochemischer Botenstoff der die Kommunikation unter den Kriebelmücken bestimmt.

Um den Anflug auf das Pferd und damit den Stich der Kriebelmücken zu verhindern, wird hier ein spezielles Alarmpheromon eingesetzt.

Dieser Botenstoff stimuliert ein Fluchtverhalten bei der Kriebelmücke und die Kriebelmücke sucht sich ein anderes Opfer.

 

Anwendung Anflugstopp Kriebelmücken  Anflugstopp Kriebelmücken
  Anwendung

Pferde und andere Nutztiere werden an 3 bis 4 Stellen mit dem "Anflugstopp Kriebelmücken" eingesprüht. Die Pheromone sind in einer winzigen, porösen und homogenen Struktur (Matrix) eingebundenen und werden daher gleichmäßig über einen langen Zeitraum abgegeben. Dieser hochtechnologische Aufwand macht aus dem Produkt ein Depot-/ und Petardpräparat. Die Pheromone werden gespeichert und verzögert und langsam freigesetzt. Durch diese gleichmäßige Abgabe der "Alarmpheromone" wird das Pferd nachhaltig vor den Kriebelmücken geschützt. Die Wirkung hält bis zu 24 Stunden an, so dass ein bis zwei Anwendungen pro Tag ausreichend sind.

Fragen zum Thema Kriebelmücken beantworten wir gerne:

• Wie kann man den Anflug der Kriebelmücken stoppen?
• Was haben Kriebelmücken mit dem Sommerekzem zu tun?
• Wie kann man Pferde vor Kriebelmücken schützen?
• Was hilft gegen den Stich der Kriebelmücke?
• Kann man den Stich der Kriebelmücke verhindern?
• Was ist die allergische Reaktion auf Kriebelmücken?

 

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